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Informationen zur Produktion, zum Markt und zur Politik in Bezug auf Getreide, Raps, Sonnenblumen, Soja und weiteren Kulturen finden Sie auf dieser Website. Ausserdem stellen wir Ihnen die  Aktivitäten des Schweizerischen Getreideproduzentenverbandes vor. Für zusätzliche Informationen kontaktieren Sie uns gerne. Willkommen!
Getreide aktuell
   Getreide aktuell Nr. 49, 9. September 2016
  • Ernte 2016
  • Freihandelsabkommen mit Malaysia

Marktbericht Juli 2016: Produzentenpreise und Gebühren 2015

Entdecken Sie den Marktbericht vom Juli 2016 mit den folgenden Themen

  • Preise 2015: Brot- und Futtergetreide; Ölsaaten
  • Raps: Feuchtigkeitsgehalt in der Schweiz und der EU
  • Ernten 2016-2017: Ausblick
  • Kommentar: Richtpreise 2016; ein starkes Zeichen
Einreichen Petition und Rapsfeldbesuch mit malaysischen Gästen


Am 19. Mai reichte eine Delegation von Malaysiern und verschiedene Schweizer Organisationen eine Petition gegen die Erleichterung von Palmöl-Import im Rahmen des Freihandelsabkommens mit Malaysia ein. Die Malaysier besuchten dabei einen Schweizer Bauernbetrieb mit Rapsanbau, da Raps durch Palmöl verdrängt werden könnte.

Gemeinsame Medienmitteilung
Hintergrundinformationen zu den Verhandlungen, Palmölproduktion und dem Schweizer Rapsölmarkt 
Glyphosat: Schweizer Körner ohne Rückstände
Glyphosat wurde in der jüngsten Vergangenheit zu einem Thema mit negativer Bekanntheit. Dadurch wächst die Unsicherheit in der Bevölkerung über dessen Schädlichkeit. Bei Raps und Getreide könnte der Konsum von inländischen Produkten eine Lösung sein, wurde doch bei den Laboranalysen kein Glyphosat nachgewiesen. Pressemitteilung
Initiative: Den Beitrag der Landwirtschaft zur Ernährungssicherheit stärken

  Wir Getreide- und Ölsaatenproduzenten wollen einen Beitrag zur Ernährung der Schweizer Bevölkerung mit gesunden Lebensmitteln leisten, und gleichzeitig die natürlichen Ressourcen schützen. Leider wird uns das nicht einfach gemacht:
  • In den letzten Jahren wird der Grenzschutz regelmässig an verschiedenen Stellen geschwächt, so dass die Produzentenpreise fallen und das auf dem Markt erzielte Einkommen sinkt.
  • Die Direktzahlungen für die nachhaltige Produktion von Lebensmitteln nehmen ab, schlussendlich ist der Deckungsbeitrag für unproduktive „Kulturen“ (z.B. Brachen) höher als für die Produktion von Getreide oder Ölsaaten. Für die gleichen Leistungen bekommt der Landwirt immer weniger Direktzahlungen, das heisst das Einkommen sinkt.
  • Der Zusatzaufwand für Programme wie die Landschaftsqualitätsprogramme führt zu Mehrkosten, welche die Produktionskosten im Vergleich zum Ausland erhöhen. Teilweise sehen sich die Landwirte gezwungen, neue Programme zu machen, um Direktzahlungen auf dem bisherigen Niveau zu halten. Die Leistungen des Landwirts nehmen zu, ohne das Einkommen zu verbessern.
  • Es gibt keinerlei Signale, dass sich die finanzielle Lage für die Ackerbaubetriebe in naher Zukunft entspannen wird.
Der Versorgungsauftrag in der Verfassung muss verstärkt und konkretisiert werden, wie es in der Initiative vom Schweizer Bauernverband verlangt wird. Weitere Informationen zur Initiative finden Sie auf der Website oder mit Zahlen hinterlegten Argumentarium
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Deklassierung: Informationen und Dokumente dritte Tranche

Der Schweizerische Getreideproduzentenverband hat eine dritte Deklassierungstranche von 15‘000 Tonnen Brotweizen vorgeschlagen. Der SGPV-Ausschuss hat die Offerten (insgesamt 28‘385 Tonnen) unter Berücksichtigung der mit der Deklassierung verbundenen Kosten und der Marktsituation evaluiert und beschlossen, in der dritten Tranche die Deklassierung von 15‘105  Tonnen backfähigem Brotweizen zu unterstützen.

Link: Weitere Informationen und Dokumente zur Deklassierung D.1503

Kundgebung: Bauernfamilien ernst nehmen

Der SGPV nahm an der Kundgebung vom 27. November 2015 teil. Er teilt die Sorgen der Bauernfamilien um die finanzielle Situation und die zunehmende Arbeitslast. Die hohe Beteiligung zeigte eindrücklich, dass nicht nur einzelne Betriebe betroffen sind. Der SGPV fordert vom Bund, dass er seine Versprechen hält und die Anliegen der Bauernfamilien ernst nimmt. Im Bereich von Getreide und Ölsaaten ist bei akuten Herausforderungen eine proaktive Zusammenarbeit von Bund und Branchenpartner notwendig, um umsetzbare Lösungen zu finden, dies z.B. beim Schoggigesetz.

Delegiertenversammlung: Angespannte Marktlage
Der Schweizerische Getreideproduzentenverband (SGPV) hielt seine 29. Delegiertenversammlung am 10. November 2015 in Kerzers ab. Neben dem statutarischen Teil, bei dem die angespannte Marktlage und die politischen Herausforderungen diskutiert wurden, setzte der SGPV einen Akzent auf den Rapsmarkt. Christian Florin, CEO von Florin AG, hat den Rapsmarkt aus Sicht der Verarbeiter beleuchtet. Die Versammlung wurde von fast 200 Personen besucht.



Engagierte Voten und ein voller Saal and der DV 2015 des SGPV

Im statutarischen Teil wurden Jahresbericht, Rechnung, Budget, Mitgliederbeiträge und Tätigkeitsprogramm sowie eine Statutenrevision genehmigt. Im regulären Wahljahr wurden drei neue Mitglieder in den Vorstand gewählt: Benjamin Bühler (ZH), Stephan Bamberger (AG), und Bruno Wagner (SG). Aus dem Vorstand verabschiedet wurden Hansueli Wettstein (ZH), Hermann Häfeli (AG) und Kurt Rohner (SG). Das Präsidium und die weiteren Organe wurden in ihren Ämtern bestätigt. 


Infos zum Raps und der Konkurrenz mit Palmöl
Wegen der gesundheitlichen Vorteile ist das Rapsöl in der offiziellen Lebensmittelpyramide der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung aufgeführt. Die Zeichen aus der Politik sind weniger positiv: Rapsöl droht infolge von Freihandelsabkommen durch Palmöl zurückgedrängt zu werden. Damit würden ein innovatives Produkt und Wertschöpfung in der Schweiz verloren gehen.
  • Medienmitteilung: Palmöl droht Schweizer Rapsöl zu verdrängen
  • Facts: Infos zu Rapsöl und Gesundheit; Knowhow: Drei Arten Rapsöl; 20‘000 Tonnen mehr Absatz dank Forschungsprojekt; Steckbrief: Rapsöl in der Schweiz; Links: Weitere Informationen
  • Drei Rezepte: Schnell und alltagstauglich
  • Bild 1; Bild 2
  • Eine Liste mit Rapsproduzenten aus Ihrer Region, die z. B. für ein Portrait oder ein Interview zur Verfügung stehen würden, können Sie bei uns anfordern.
Pressemitteilung: Beschluss der SNB: negative Folgen für Getreide und Ölsaaten
Nachdem die Schweizerische Nationalbank bekannt gegeben hat, den Euromindestkurs von 1.20 Fr. aufzugeben, analysiert der Schweizerische Getreideproduzentenverband die direkten und indirekten Auswirkungen für die Produzenten.

Pressemitteilung
Getreidebranche einigt sich auf einen Kompromiss zur Proteinbezahlung ab 2015.

Lesen Sie dazu die Berichterstattung der landwirtschaftlichen Presse und die Medienmitteilung von swiss granum.

Medienmitteilung swiss granum

Pressebericht im Schweizer Bauer

Pressebericht Agri (französisch)

Proteingehalt Brotgetreide: Situationsbericht von swiss granum und Empfehlungen an die Produzenten
Seit zwei Jahren werden innerhalb der Branchenorganisation swiss granum Gespräche zur Proteingehaltsbezahlung für Brotgetreide geführt.Swiss granum informiert über den Stand der Dinge im folgenden Medienbeitrag.

Proteingehalt Brotgetreide: Situationsbericht von swiss granum und Empfehlungen an die Produzenten
Informationen zu neuen Produktionsrichtlinien
Wichtige Informationen zu neuen Produktionsrichtlinien, welche den Ackerbau betreffen finden Sie unter der Rubrik "Produktion".
Vision "Getreide, Ölsaaten und Eiweisspflanzen 2025"

Die Vision « Getreide, Ölsaaten und Eiweisspflanzen 2025 » umfasst Überlegungen/Analysen sowie eine klare Definition der Ziele und Erwartungen in Bezug auf die Ackerkulturen Getreide, Ölsaaten und Eiweisspflanzen mit Blick aufs Jahr 2025, unabhängig vom wirtschaftlichen Umfeld (Agrarpolitik, Welthandelsorganisation WTO oder Freihandelsverträge). Sind die Vision und die Ziele einmal definiert, geht es darum, mit entsprechenden Massnahmen alles zu unternehmen, um diese zu erreichen.

 Vision "Getreide, Ölsaaten und Eiweisspflanzen 2025"

 Vision "Getreide, Ölsaaten und Eiweisspflanzen 2025" - Kurzfassung

Unsere Pressemitteilungen
01.07.2016
19.05.2016
13.05.2016
20.04.2016
15.04.2016